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Flora und Fauna

Die Kanareninsel trägt nicht ohne Grund die Beinamen "La isla verde" (grüne Insel) und "La isla bonita" (schöne Insel), denn die einzigartige Naturlandschaft macht einen Urlaub auf dieser Insel zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Die Beschaffenheit und Lage von La Palma ermöglichen eine üppige Vegetation, die von vielfältigen Pflanzen geprägt wird. Die Passatwinde bringen immer wieder zahllose Wolken mit sich, die über der Insel abregnen und die Berge regelrecht in Nebel hüllen. Die regelmäßigen Regenfälle sorgen für optimale Lebensbedingungen und sind mitunter dafür verantwortlich, dass die Kanareninsel über die üppigste Flora der ganzen Welt verfügt. Über ein Viertel der hier heimischen Pflanzen sind ausschließlich auf La Palma und den anderen Kanareninseln zu finden. Zu den typischen Pflanzenarten der Insel zählen unter anderem die Margeriten, Disteln, Natternköpfe und Strandflieder. Bei einem Spaziergang durch die atemberaubende Naturlandschaft bietet sich interessierten Urlaubern die Gelegenheit, diese Kanareninsel von ihrer schönsten Seite zu entdecken. Dabei werden Pflanzenkenner feststellen, dass die Endemiten, wie zum Beispiel der kanarische Drachenbaum, etwa 50% aller Gewächse ausmachen, die sie nur hier finden können. Die oft eigentümlichen Namen verdanken die Pflanzen zum Teil der Ureinwohner der Insel, sowie den Siedlern aus Portugal und Kastilien, die La Palma bereits im 14. Jahrhundert bereisten.

Die Vegetation auf La Palma richtet sich nach den klimatischen Bedingungen und der jeweiligen Höhenlage und lässt sich aufgrund dessen in verschiedene Zonen unterteilen. Diese einzigartige Insel beherbergt neben einer trockenen und mediterranen Vegetation, auch weitreichende Lavafelder, die noch heute an den vulkanischen Ursprung der Kanaren erinnern. Darüber hinaus prägen Kiefernwälder die höheren Lagen auf La Palma und der Nordosten wird von regenwaldähnlichen Lorbeerwäldern dominiert. An den zum Teil steinigen Küstenabschnitten sind nur wenige Arten beheimatet, die den schwierigen Bedingungen trotzen können. Insbesondere salzliebende Pflanzen, zu denen auch der Zwerg-Strandflieder gehört, kommen in dieser Umgebung gut zurecht und bevölkern die Steilküsten. Zusätzlich befinden sich in unmittelbarer Küstennähe riesige Bananenfelder, sowie wunderschöne Palmen und Drachenbäume. Außerdem sind hier diverse, andere subtropische Pflanzen beheimatet und verleihen der Insel ihren ganz eigenen Charakter.

Im Gegensatz zur Flora, verfügt die palmerische Fauna nur über wenige Arten. Meist handelt es sich um Nutztiere, wie zum Beispiel Mähnenschafe oder Ziegen, die von Menschen auf die Insel La Palma gebracht wurden. In freier Natur kann man zahlreiche Largartos, Eidechsen, beobachten, die auf Steinen in der Sonne baden. Auch Geckos sind hier anzutreffen, die allerdings nur abends zu sehen sind. Im Gegensatz zu anderen Tiergattungen gibt es auf La Palma jedoch zahlreiche Vogelarten. So kann es passieren, dass Reisende bei einer Wanderung Greifvögel, wie zum Beispiel Falken oder Bussarde, durch die Lüfte gleiten sehen. Die Graja, eine besondere Krähenart, gehört zu den auffälligsten Vogelarten La Palmas. Giftige Tiere, wie Schlangen oder Skorpione, gibt es auf der Vulkaninsel nicht, von stechenden Moskitos, die aber nicht sehr zahlreich vorkommen, einmal abgesehen.







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